Skatkarten

Für das Kartenspiel Skat werden keine speziellen Skatkarten benötigt, reguläre Spielkarten reichen vollkommen aus. Die Besonderheit beim Skat ist lediglich, dass für dieses Spiel 32 Karten benötigt werden. Das Blatt mit 32 Skatkarten wird zusammengefasst häufig auch als “Skatkarte” bezeichnet und wird im Handel als Spielkartenpaket angeboten.

Skatkarten – Die Geschichte der Karten

Skatkarten haben, wie andere Spielkarten auch, ihren Ursprung nicht wie das Kartenspiel Skat in Deutschland oder Europa, sondern in Ostasien. So reicht die Geschichte der Spielkarten nachweislich bis auf das 12. Jahrhundert zurück. In dieser Zeit wurden Karten aus Karton bereits in China und Korea genutzt. Erst im 14. Jahrhundert fanden Spielkarten vermutlich den Weg nach Europa. Allerdings gibt es Vermutungen, dass diese auch schon vorher in Europa zum Spielen genutzt wurden. So waren Spielkarten in den Anfängen in Europa verboten, denn sie wurden als das ‘Gebetbuch des Teufels’ bezeichnet.

Die Anfänge der Karten und Skatkarten

In den Anfängen der Spielkarten wiesen diese je nach Land noch deutliche Unterschiede auf. So wurde in China vorzugsweise mit eher schmalen und länglichen Karten gespielt und in Indien mit runden Varianten. Aber auch die Bilder, Symbole und Kartenwerte waren regional sehr unterschiedlich. Dies lag vor allem daran, dass die Karten anfangs noch von Hand bemalt wurden, wodurch es auch regionale Motive waren, die auf den Karten dargestellt wurden. Aufgrund der Anfertigung von Hand gab es von den Spielkarten auch besonders teure und aufwendig gestaltete Editionen, welche sich aber nur der Adel leisten konnte. Erst später konnten Spielkarten durch die Entwicklung der Holzschnitttechnik gedruckt und dann auch in Serie und somit günstig hergestellt werden. Auch heute noch gibt es mit dem ‘Hofämterspiel’ ein erhaltenes Kartenspiel aus der Zeit um 1450. Erst im Lauf der Zeit entstanden die heute bekannten Karten, wie die deutschen oder die französischen Spielkarten, welche auch als Skatkarten genutzt werden. Ab dem 20. Jahrhundert galten Stralsund, Böblingen, Unteraichen oder Altenburg als die Städte, in den die Spielkarten und Skatkarten hauptsächlich hergestellt wurden.

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