Pfennigskat

Pfennigskat ist die alte Bezeichnung für das heutige Centskat. Beim Pfennig- oder Centskat vereinbaren die Spieler zu Beginn einen geringen Centbetrag pro Punkt. Häufig wird z.B. um 1 Cent je Punkt gespielt. Gewinnt ein Spieler ein Spiel z.B. mit 36 Punkten, erhält er 36 Cent von den beiden anderen Spielern. Durch diese kleinen Einsätze wird das Skat Spiel spannender, trotzdem bleibt das Risiko überschaubar, da man untereinander auch sehr kleine Beträge (z. B. 1/2 Cent pro Punkt) vereinbaren kann.

Pfennigskat kann vielerorts gespielt werden. Zumeist findet man diese Spielvariante in privaten Skatrunden unter Freunden vor, die sich auf eine individuelle Abrechnungsart einigen. Diese Skatvariante ist sowohl bei Skatspielern sehr beliebt, die das Spiel noch nicht so gut beherrschen als auch bei erfahrenen Skatspielern, die relativ regelmäßig sehr viele Runden Skat spielen. Durch die sehr flexible Anpassungsmöglichkeit der Einsätze findet bei dieser Spielvariante jeder Spielertyp die gewünschte Portion Spannung und Spielspaß.

Auch im Internet wird Pfennigskat angeboten. Sehr verbreitet ist hier allerdings auch eine Version mit kurzen Runden/Serien von 3, 6, 9 oder 12 Spielen wo zu Beginn der Serie ein kleiner, fester Einsatz vorgegeben wird, z.B. 1 Euro. Der Vorteil gegenüber dem Pfennigskat ist, dass man hier nie mehr als diesen einen Euro verlieren kann, egal mit wie vielen Punkten man verliert. Das Risiko wird dadurch gegenüber dem Pfennigskat noch einmal deutlich reduziert, da man seinen maximal möglichen Verlust bereits zu Beginn der Partie kennt.

rvn_digitalis_theme rvn_digitalis_theme_tv_1_4 rvn_digitalis_theme_fwv_1_2