Skat Glossar

Wenn Sie noch Begriffe in diesem Skat Glossar vermissen, freuen wir uns über eine E-Mail: info@skat.org!
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A
Aufspiel

Die erste Karte im ersten Stich einer Skat Runde/Serie ist das Aufspiel.

Ausspiel

Die erste Karte eines Stiches.
B
Bedienen

Beim Skat besteht die Pflicht auf eine ausgespielte Karte einer Farbe (z.B. Herz) eine Karte der gleichen Farbe (also auch Herz) zu legen wenn man eine Herz Karte hat. Dies gilt auch für Trumpfkarten. Hat man keine Karte der selben Farbe kann man stechen oder abwerfen.

Beiblatt

Alle Karten eines Spielers, die nicht Trumpf sind werden als Beiblatt bezeichnet.

Bilder

Bilder im Skat Spiel sind die Karten Bube, Dame und König. Die Karten 7, 8, 9 werden als Luschen bezeichnet. Ass und 10 nennt man Volle.

Blanke Karte

Hat ein Spieler nur eine Karte von einer Farbe so nennt man diese Karte auch blanke Karte. Eine blanke 10 ist oft ärgerlich.

Bube

Die Buben sind die höchsten Trumpf-Karten im Skat. Sie werden auch Bauer oder Unter (altdeutsches Skat Blatt) genannt.

Bunter Hund

Hat ein Spieler von jeder Farbe zwei Karten und zwei Buben auf der Hand nennt man das Bunter Hund. Es ist ein eher schlechtes Blatt als Alleinspieler aber ein sehr gutes Blatt als Spieler in der Gegenpartei.

Buttern

siehe Schmieren
C
Contra

siehe Kontra
D
Daus

Als Daus bezeichnet man im die Asse im deutschen Blatt. Asse sind die höchsten Nicht-Trumpf-Karten im Skat und haben mit 11 Punkten auch den höchsten Zählwert.

Dreiertisch

Beim Spiel am Dreiertisch nimmt der Kartengeber am Spiel teil. Ganz im Gegensatz zum Spiel am Vierertisch wo der Gegner immer aussetzt.

Drücken

Das Drücken ist das Weglegen zweier Karten (dem Skat) nach der Skataufnahme durch den Alleinspieler.

DSkV

Deutscher Skatverband

Durchmarsch

Ein Ausdruck aus dem Kneipenskat (Ramschspiel). Macht ein Spieler bei einem Ramschspiel im Kneipenskat alle Stiche, bekommt er 120 Punkte.
E
Eicheln

Eicheln ist die Bezeichnung für die Farbe Kreuz (franz. Blatt) im altdeutschen Skat Blatt.

Einpassen

Wenn alle drei Spieler kein Spiel wagen wollen und passen, ist das Spiel sofort beendet und wird für alle mit 0 gewertet. Beim Kneipenskat wird in so einem Fall Ramsch gespielt.
F
Farbspiel

Wählt der Alleinspieler eine der vier Farben als Trumpf, nennt man das Spiel ein “Farbspiel”. Außerdem gibt es Grandspiele und Nullspiele.

Fehlfarben

Die Farben, die in einem Spiel nicht Trumpffarbe sind werden als Fehlfarben bezeichnet.

Flöte

Eine Flöte hat ein Skat Spieler dann, wenn er von einer Farbe (z.B. Herz) sehe viele Karten hat (z.B. 4 oder 5).
G
Geben

So nennt man das Verteilen der Karten im Skat. Vor dem Geben werden die Karten in der Regel vom Geber gemischt.

Geben, Hören, Sagen, Weitersagen

Kleiner Hilfssatz zum Bestimmen der Reizfolge beim Skat. Vom Kartengeber aus zählt man im Uhrzeigersinn die Spieler ab und weiß so schnell, wer reizen muss.

Gegenpartei

Die beiden Spieler, die nicht das Spiel bekommen haben (also nicht der Alleinspieler sind) bilden gemeinsam die Gegenpartei. Sie spielen als Team gegen den Alleinspieler. Ihre Punkte werden addiert.

Grün

Grün ist die Bezeichnung für die Farbe Pik (franz. Blatt) im altdeutschen Skat Blatt.
H
Handspiel

Hier spielt der Alleinspieler sein Spiel, ohne vorher den Skat aufzunehmen. Ein Handspiel erhöht den Spielwert um eine Stufe.

Hinterhand

Der Spieler in Hinterhand legt bei einem Stich die letzte Karte. Außerdem gibt es Mittelhand und Vorhand.
I
ISPA

International Skat Player Association oder auch Internationaler Skatverband.
K
Kontra

Wenn nach der Ansage des Alleinspielers einer der Gegenspieler überzeugt ist, trotzdem gewinnen zu können, kann er Kontra ansagen. Kontra verdoppelt den Wert des Spiels.
L
Lange Farbe

Hat einer der Spieler sehr viele Karten von einer Farbe, so ist diese seine lange Farbe.

Lusche

Alle Karten mit einem Zählwert von 0 Augen/Punkten werden als Luschen bezeichnet (7, 8, 9)
M
Mischen

Beim Mischen werden die Karten so gut wie möglich durcheinander gebracht und im Anschluss vom Geber an die drei Spieler verteilt.

Mittelhand

Der Spieler in Mittelhand legt bei einem Stich die zweite Karte. Außerdem gibt es Vorhand und Hinterhand.
N
Nachspielen

Beim Nachspielen wird die Farbe, die im Stich zuvor gespielt wurde erneut gespielt (nachgespielt).

Nullspiel

Neben Farbspielen und Grandspielen gibt es beim Skat auch Nullspiele. Hier darf der Alleinspieler keinen Stich bekommen. Die 10 ordnet sich bei Nullspielen unter dem Buben ein und es gibt keine Trumpfkarten.
O
Ober

Ober ist die Bezeichnung für die Dame (franz. Blatt) im altdeutschen Skat Blatt.

Offen

siehe Ouvert

Oma

Als Oma bezeichnet man ein Skat Spiel dann, wenn der Alleinspieler unmöglich verlieren kann weil er so gute Karten hat.

Ouvert

Wenn sich der Alleinspieler so sicher ist, dass er gewinnen wird, dass er seinen Gegnern sogar seine Karten zeigen kann, kann er die Karten offen vor sich hinlegen. Ouvertspiel erhöht den Spielwert.
R
Rollmops

siehe Bunter Hund

Runde

Eine Runde im Skat sind am dreier Tisch drei Spiele und am vierter Tisch vier Spiele. So konnte jeder Spieler am Tisch einmal beginnen.
S
Schellen

Schellen ist die Bezeichnung für die Farbe Karo (franz. Blatt) im altdeutschen Skat Blatt.

Schmieren

Ein Spieler der Gegenpartei legt seinem Partner eine Karte mit hohem Zählwert (Ass oder 10) auf einen Stich der an die Gegenpartei geht. Wird auch Buttern oder Wimmeln genannt.

Skat

Als Skat bezeichnet man die beiden Karten, die beim Geben verdeckt beiseite gelegt werden.

Skatblatt

Das Skatblatt besteht aus 32 Karten die sich in vier Farbe je 8 Karten unterteilen (Kreuz, Pik, Herz, Karo). In jeder Farbe geht es vom Ass bis zur 7.

Startgeld

Eine Art Eintritt für bestimmte Preisskat-Turniere oder Skatveranstaltungen den jeder Spieler zum Start bezahlt. Oft ergeben sich möglich Gewinne/Preisgelder aus diesen Startgeldern aller Teilnehmer.

Stock

siehe Skat
U
Unter

Unter ist die Bezeichnung für den Buben (franz. Blatt) im altdeutschen Skat Blatt.

Ummachen

Verliert der Alleinspieler sein Spiel gegen die Gegenpartei, nennt man das aus Sicht der Gegenpartei “das Spiel Ummachen”.
V
Volle

Als Volle bezeichnet der Skat-Spieler die Karten Ass und 10 weil sie mit 11 und 10 Punkten (Augen) einen hohen Punktewert haben.

Vorhand

Der Spieler in Vorhand legt bei einem Stich die erste Karte (siehe auch Ausspiel). Außerdem gibt es Mittelhand und Hinterhand.
W
Wimmeln

siehe Schmieren
Z
Zählwert

Punktewert bzw. Augenwert einer Karte (Ass ist z.B. 11 Punkte wert, König 4 Punkte usw.)

Ziehen

Als Ziehen bezeichnet man eine Spielweise im Skat bei der der Alleinspieler oder die Gegenpartei der jeweils anderen Partei die niedrigen Trumpf-Karten mit höheren Trumpfkarten zieht.

Zugeben

Das Ausspielen einer Karte zum Stich.

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